Seebrücke Sellin
Die Geschichte der Seebrücke des Seebades Sellin geht auf das Jahr 1906 zurück. Sie ragte seinerzeit über 500 Meter in die Ostsee und ist nach dem Wiederaufbau 1998 die längste Seebrücke Rügens.
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Die Geschichte der Seebrücke des Seebades Sellin geht auf das Jahr 1906 zurück. Sie ragte seinerzeit über 500 Meter in die Ostsee und ist nach dem Wiederaufbau 1998 die längste Seebrücke Rügens.
Das ab 1837 auf dem 107 Meter hohen Tempelberg errichtete Jagdschloss Granitz liegt südöstlich von Binz im großen Waldgebiet der Granitz und gehört zu den meistbesuchten Schlössern in MV.
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Die einzigartige Bäderarchitektur entlang der Selliner Wilhelmstraße wurde 1990 unter Denkmalschutz gestellt und im Detail aufwendig saniert und restauriert.
Die Seebrücke Göhren wurde 1993 errichtet und ist der erste Neubau dieser Art seit der deutschen Wiedervereinigung. Sie ist 350 Meter lang und ragt 270 Meter in die Ostsee hinein.
Auf einer Länge von etwa 1,5 Kilometern kann man den feinsandigen Strand vor Göhren über 24 Zugänge erreichen, der von Mai bis September von Rettungsschwimmern bewacht wird.
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Im regionalen Dreieck zwischen Binz, Lancken-Granitz und Sellin befindet sich das knapp 1.000 Hektar große Naturschutzgebiet der Granitz, ein bewaldeter Höhenrücken im Südosten Rügens.
Das reetgedeckte Seefahrerhaus am Selliner See vermittelt einen lebendigen Eindruck über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Fischer und Seefahrer vergangener Zeiten.
Das Seebad Sellin verfügt über zwei feinsandige Strände, die vor allem für Familien mit Kindern bestens geeignet sind, da sie zur Ostsee hin nur flach abfallen.
Mit der Entwicklung von Baabe zum Ostseebad wurde 1929 auch mit dem Bau einer Kirche begonnen, die im Sommer 1930 geweiht wurde und architektonisch an ein kieloben liegendes Boot erinnert.
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Der Mönchgraben ist eine historische Landwehr, die die Halbinsel Mönchgut vom übrigen Teil Rügens abgrenzte und einst vom Selliner See vermutlich bis zur Ostsee verlief.
Der Buskam ist ein steinerner Koloss, der östlich der Seebrücke von Göhren in der Ostsee liegt und, von weiteren Findlingen umgeben, der größte seiner Art in Norddeutschland ist.
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Die Dorfkirche in Göhren ist ein 1930 geweihtes und einfach gestaltetes, einschiffiges Gotteshaus, das über zwei ziegelgedeckte Kirchtürme verfügt.
Im Rahmen eines maritimen Freilichtmuseums kann man am Südstrand von Göhren neben weiteren Kuttern und Booten auch den 1906 gebauten Küstenmotorsegler Luise besichtigen.
Die gotische Kirche in Groß Zicker ist das älteste Bauwerk auf der Halbinsel Mönchgut. Sie wurde etwa um 1350 erbaut, bevor Mönchgut zehn Jahre später vom Kloster Eldena erworben wurde.
Das in den Jahren 1719/20 gebaute, denkmalgeschützte Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker ist eines der ältesten erhaltenen Wohnhäuser Rügens und diente der Versorgung der Pfarrwitwen.
Das im Volksmund als Herzogsgrab bezeichnete Großsteingrab wurde 1922 entdeckt. Es liegt in einem Waldstück nordwestlich von Middelhagen und war Grabstätte für etwa 40 Personen aus der Jungsteinzeit.
Das Schulhaus wurde 1825 erbaut und um die Middelhäger Kinder fleißig unterrichteten zu können. Sie können gern an einer historischen Einklassenschulstunde teilnehmen.
Die Kirche in Middelhagen wurde errichtet, als Mönchgut noch zum Kloster Eldena gehörte. Sie ist eine Hallenkirche mit Chor, die aus Feld- und Backsteinen erbaut wurde und einen Holzturm besitzt.
Nordwestlich von Lobbe befindet sich ein Anfang des 20. Jahrhunderts erbautes Windschöpfwerk, das dem Abschöpfen von Grün- und Röhrichtflächen diente.
Südwestlich von Lancken-Granitz kann man gut erhaltene Großsteingräber besichtigen, deren Herkunft in die Periode der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur zurückgeht.
Die St.-Andreas-Kirche in Lancken-Granitz wurde im 15. Jahrhundert aus Backstein und Feldsteinen erbaut, aus deren Entstehungszeit noch Wandmalereien vorhanden sind.
Einem Goldschmiedemeister in Sellin ist es zu verdanken, dass es seit 1999 in dem Seebad das einzige Bernsteinmuseum der Insel Rügen mit einer sehenswerten Ausstellung über das Gold des Meeres gibt.
Von Bäumen umgeben befindet sich die evangelische Gnadenkirche am westlichen Ortsrand von Sellin. Sie wurde im Stil des Neubarock errichtet und 1913 geweiht.
Die katholische Kirche Maria Meeresstern Sellin wurde unweit des Steilufers im Stil des Historismus mit romanischen und gotischen Elementen errichtet und 1912 geweiht.
Der Friedensberg in Sellin war einst ein Gerichtsort der Germanen, um den gemeinschaftlichen Frieden zu sichern. Heute dient er als Kurpark, der zur Besinnung und Entspannung einlädt.
In Altensien am Selliner See steht die Rekonstruktion einer als Bockwindmühle gebauten Schrotmühle, die noch bis in die 1930er Jahre bestand und dem Besitzer zum Eigenbedarf diente.
Der Selliner See liegt südwestlich des gleichnamigen Seebades und hat über die Baaber Bek eine Verbindung zum Having, einer Bucht im Rügischen Bodden.
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